Die besten veganen Filme und Dokumentationen

Aktuell besteht ein regelrechter Hype um die vegane Ernährung und Lebensweise. Das ist gut, dass ein Umdenken stattfindet. Und es hinterlässt so auch auch medial seine Spuren – gute und schlechte. Aber fernab von freien Youtuber*innen gibt es auch einige empfehlenswerte Filme und Dokumentationen. Wenn du lieber kein Bild dazu hast, kannst du dich auch mal bei den besten Podcasts umsehen.

Ich möchte euch einen kleinen Überblick über die „veganen Standarddokus“ geben, die ihr vielleicht selbst noch nicht kennt – oder einem (noch) nicht-veganen Menschen empfehlen könnt.

Dominion

Dominion-Film-PlakatDer Nachfolger von Earthlings mit aktuellen Bildern. Schaut ihn euch einfach an, wenn ihr Einblicke in die Tierindustrie haben wollt. Vielleicht schaut ihr ihn nicht mit Kindern. Hervorragende Dokumentation, die viele zum Nachdenken und Handeln gebracht hat.

Leider geht es hier um Australien, aber dennoch hat es weltweite Relevanz.

Er ist mittlerweile kostenlos zu sehen. Nicht, weil die Erschaffer das ursprünglich wollten, sondern weil Vimeo den Film blockiert, weil „Gewalt gegen Tiere“ gezeigt wird. Kannste dir nicht ausdenken.

Homepage | Film

Earthlings (Film / Dokumenation)

earthlings poster
earthlings.de

Der Klassiker seit 2005 unter den Dokus über die Nachteile der „Nutztier“-Industie. Hier geht es um die Gräueltaten der Massentierhaltung für Fleisch, Eier, Milch, Leder und auch Pelz.

ACHTUNG: Es ist kein Film für Kinder. Hier werden rohe Bilder gezeigt, die auch hartgesottene mehr als eine Nacht nicht schlafen lassen können. Zumindest hat es mich nicht kalt gelassen und war der ausschlaggebende Punkt, über das Thema mehr als nur nachzudenken bzw. und hat mich am Ende auf die Reise zum veganen Leben gebracht.

Die Musik stammt übrigens von Moby, einem frühen Aktivisten der Szene, der Kommentar von Jaoquin Phoenix. Er ist kostenlos bei Youtube mit Altersnachweis (aktiven Account) sehbar.

Earthlings 1 von 2005 (Youtube) | Earthlings 2 (Youtube)

 The End of Meat

the end of meat poster
(c) Theendofmeat.de

Ein aktueller Film aus Deutschland, der 2017 in den (kleinen) Kinos lief und 2018 auf DVD und BD kommen soll. Er befasst sich neben den in den anderen Filmen bekannten Fakten, auch mit vegetarisch/vegan lebenden Menschen in anderen Kulturen und der Frage, wohin die Welt ohne Fleisch driften könnte. Außerdem zeigt er das Leben auf einem Gnadenhof und befasst sich mit Esther, der Wundersau. Außerdem werden auch alternative Fleischgewinnungsmethoden diskutiert.

Ich hatte das Glück, den Film zur Premierentour des Regisseurs mit anschließender Diskussion mit ihm genießen zu können. Wer schon viele andere Dokus kennt und sich viel belesen hat, lernt wenig Neues. Wer noch nicht viel gesehen hat, der sollte sich auf jeden Fall diesen Film ansehen.

Homepage | Trailer (Vimeo)

Cowspiracy

Cowspiracy
cowspiracy.com

Wohl neben What The Health (siehe unten drunter) einer der neuen Standardfilme und -empfehlungen in der veganen Szene. Auch vom gleichen Macher. Auch hier und da wegen Cherry Picking in der Kritik, aber nichts destotrotz extrem sehenswert. Man muss nur wissen, dass hier dramatisiert Zahlen zitiert werden, die so u.U. nicht haltbar sind.

Es war die erste Doku, die ich eigentlich aus Langeweile bei Netflix neben der Arbeit gesehen hatte und die mich auf den Weg eingeleitet hat, keine Milch mehr zu konsumieren. Die Doku zeigt den extrem negativen Einfluss von Massentierhaltung und Fleischkonsum auf die Umwelt und damit auch auf den Menschen.

Warum und wieso, schaut ihr euch lieber selbst an!

Homepage | Trailer (Youtube)

What the Health

what the health poster
whatthehealth.com

Die Macher von Cowspiracy gehen hier mit Ärzten und Patienten die Vorteile der pflanzlichen Ernährung durch und wie man manche Krankheiten heilen kann. Außerdem wird gezeigt, welche Ernährungsgesellschaften (in den USA), wo von Lobbys finanziert werden und versucht Organisationen und ein Krankenhaus auf Missstände zu interviewen.

Das ist vielleicht weit weg, aber bei uns läuft der Hase mWn. nicht anders – zumindest wenn man provegan.info und der Auseinandersetzung mit der Lobbyarbeit in der DGE glaubt. Aber Achtung, ProVegan ist unkritisch gegenüber allem, was vegan gut heißt und der Macher ist auch kein unbeschriebenes Blatt und sachen Hauptsache für die Tiere.

Homepage | Trailer (Youtube)

Forks Over Knifes / Gabel statt Skalpell

forks over knifes poster
forksoverknifes.com

Hier geht es um den positiven Einfluss von pflanzlicher Ernährung auf gewisse Krankheiten, die der Ernährung zugeschrieben werden: Diabetes, Osteoporose, Fettleibigkeit, Herzprobleme, Carpaltunnelsyndrom, Krebs … es sind einge. Anhand von einzelnen Beispielen und Interviews mit Ärzten wird hier gezeigt, was bei der herkömmlichen Behandlung falsch lief. Sehenswert!

Bedenkt aber: Alles kann, nichts muss. Vegan ist kein Allheilmittel, wenngleich es Vorteile haben kann.

Homepage | Trailer deutsch + Kritik (Youtube)

 

Fat, Sick and Nearly Dead

Fat Sick and Nearly Dead
fatsicknearlydead.com

Thema: Adipöse Menschen, die sich durch eine komplette Ernährungsumstellung vor dem Tod durch Fettleibigkeit und seine Folgen retten. Joe Cross zeigt an sich selbst, wie man in zwei Monaten mit ausschließlich grünen Smoothies anstatt Essen von der fettleibigen Couchpotatoe zu einem gesund gebauten Menschen wird.

Dazu kommt seine Missionarsreise (als Australier) durch die USA und er hilft einem anderen, sich von seinem Adipositas zu befreien. Ein inspirierender Film über die Kraft der pflanzlichen Ernährung – allerdings nicht zwingend Vegan. Dennoch sehenswert und kurzweilig.

Aber auch hier gilt: Es ist kein Allheilmittel und kann ohne ärztlichen Rat auch gesundheitsgefährdend werden.

Homepage | Trailer (Youtube) | kostenlos auf der HP schauen

More than Honey

more than honey poster
morethanhoneyfilm.com

Honig ist ein leckerer Aufstrich. Aber wie bei Milch denkt man eigentlich nicht so richtig über die Produktion nach, auch wenn allen klar ist, dass Bienen Honig machen. Die machen den aber nicht für die Brotzeit, sondern als Winternahrung.

More Than Honey zeigt verschiedene Sichtweisen der Honigindustrie, wie schlimm Honig immer produziert wird und wie die Tiere leiden.

Eine Biene sammelt gerade mal einen Teelöffel voll Honig in ihrem gesamten Leben. Ist es das Wert?

Schaut ihn euch einfach an. Ab und zu gibt es ihn auch in den Mediatheken der Öffentlich Rechtlichen.

Homepage | Trailer (Youtube)

 

 

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Nutripunk.de ist kein Arzt und ersetzt keine ärztliche Beratung. Es gibt maximal Tipps aus eigener Erfahrung, die nicht allgemeingültig sind. Wenn du krank bist: Geh zum Arzt und such nicht im Netz nach Lösungen!

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