Das sind die besten Veganen Projekte im Netz ohne Geschwurbel

Lesezeit ca. 3 Minuten

Hier möchte ich andere vegane Projekte im Netz sammeln, die ich für sehens-, lesens- oder hörenswert erachte und die ähnlich wie nutripunk keine Esoterik oder rechte Ideologien verbreiten wollen. Außerdem setzen diese Seiten sich mWn. auch mit veganen Themen kritisch auseinander und finden nicht alles automatisch gut oder richtig, was Pro-Vegan ist.

Stand 05/2019. tbc.

Natürlich teile ich nicht zwangsläufig alle Informationen auf den Seiten, da ich nicht permanent alles dort verbreitete überwachen kann. Geht also immer auch mit dem eigenen Gehirn voran auf die Links.

Sollte ich irgendwo Schwurbelinfos übersehen haben, erwarte ich eine Meldung von euch!

Die Reihenfolge hat wie immer keine Bewandtnis.

Veganen Blogs ohne Esoterik

Nicht wenige Blogs schreiben aktiv über Veganismus. Leider aber nur wenige, die Esoterik, unterschwellig rechtem Gedankengut oder sonstiger menschenverachtenden oder sogar gesundheitsgefährdenden Themen keinen Platz geben und Misstände sogar aktiv anprangern.

Ich habe dir ein paar Blogs zusammen gestellt, die nicht nur vegan und „frei von Schwurbelei“ sind, sondern gleichzeitig auch noch mit konstruktiver Kritik umgehen können und wissenschaftlichkeit eine wichtige Rolle spielt.

-> Schau dich hier um.

Vegane Youtuber_innen ohne Esoterik

Natürlich ist Veganismus auf Youtube ein Riesenthema. Und hier ist die Schwurbelszene sehr stark vertreten. Ich möchte hier gar keine Werbung für Eso-Kanäle machen, denn die Inhalte sind teils sehr gefährlich. Sie machen Angst, nutzen Verzweiflung aus und verkaufen ihre Mittelchen oder ernähren sich von euren Klicks über Affiliate-Links. Die Liste ist leider länger als die der seriösen, veganen Youtuber_innen.

Aber es gibt Licht am Himmel. Ich habe dir ein paar Kanäle gesammelt, die nicht nur vegan sind, sondern auch teils selbstkritisch damit umgehen. Manche sind auch teils uncool, dann habe ich das im Text vermerkt. Also: Gehirn an, dann klicken.

Vegane Filme und Dokumentationen

Wer gar nicht auf Youtube-Formate steht, der kann sich auch mit hochwertiger produzierten Filmen und Dokumentationen bei Netflix und Co auch berieseln lassen. Nicht alle populären Filme sind auch empfehlenswert, zeigen aber die Richtung. Ich habe dir hier alle Wichtigen zusammengestellt. Vorher die Texte lesen.

Vegane Podcasts

Eins der ersten Formate im Internet, die nichts im Text zu tun haben: Podcasts. Und auch die gibt es als vegane Variante. Sogar ziemlich umfangreich und – irgendwem sei Dank – auch ohne Esoterik. Meine beiden Lieblingspodcasts haben jeweils über 100 Folgen – ich empfehle dir, alle anzuhören.

Vegane Verbände

Hervorzuheben sind hier der Vegetarierbund VeBu bzw. jetzt international als ProVeg tätig. Auch die Albert-Schweitzer-Stiftung ist in meinen Augen unterstützenswert, hält leider hier und da nicht einwandfreie Infos in PDFs und Unterseiten parat.

Wissenschaftliche Seiten

Wenn es um die Ernährung geht und die dazugehörige Gesundheit, sollten Veganhealth und Nutritionfacts eure Quelle werden. Sicherlich nicht unumstößlich, gerade Dr. Gregers Nutritionfacts ist schon öfter mit Cherry Picking aufgefallen, dennoch ist es eine Seite, die sich der pflanzlichen Ernährung mit Studienbelegen annährt (und nicht das Thema vegan in den Mund nimmt).

Auch das Ecodemy Magazin arbeitet mit aktuellen Studien und nimmt sich immer wieder mal aktuellen Themen an. Die Fakten sind immer gut recherchiert, nicht pro-vegan, allerdings gibt es hier Verkaufsabsichten des Fernstudiums „veganer Ernährungsberater“.

Anti-Vegan als Bereicherung sehen

Der Vollständigkeit halber möchte ich mich hier auch noch zu Psiram (ehem. Esowatch) äußern: Ich finde die Seite wichtig. Auch, wenn sie sehr (!) ablehnend gegenüber pflanzlicher Ernährung berichtet und da auch noch die Sache mit Sebastian Bartoschek (vermuteter Admin und antiveganforum-Gründer – Link) ist. Die Krux: Vieles an der Kritik stimmt.

Die vegane Szene hat ein Problem, das nicht von der Hand zu weisen ist: Sie ist durchzogen von Esoterikern und Verschwörern, und sogar rechte Ideologien werden erfolgreich platziert. (-> Tierbefreiung #98). Bei Psiram findet man grundlegend eine Gegenstimme gegen all die „Schwurbelei“ da draußen. Manchmal schlägt die Seite aber definitiv über die Strenge und es wird einfach nur denunziert. Deswegen mit eigenem Gehirnschmalz und gesundem Menschenverstand lesen, denn: Nur weil jemand kritisch schreibt, muss es noch lange nicht stimmen! Hier findest du mehr dazu – aber auch hier mit der Goldwaage rangehen.

Print

Ich bin als Kind noch mit den „alten Medien“ aufgewachsen. Schallplatte, Musikkassette, CD, Zeitungen, Zeitschriften und Co waren angesagt. Vielleicht interessiere ich mich deswegen noch so für Printmedien wie Zeitschriften und Bücher. Zusätzlich zu Blogs oder tagesaktuellen Internetseiten. Leider gibt es nicht (mehr) so viele Magazine. Und damit noch weniger, die ich wirklich empfehlen könnte. Aber die paar, die es noch gibt, solltet ihr euch mal anschauen.

Wer lieber Bücher liest, sollte sich hier mal umschauen. Es geht von Einsteiger bis „Pofi-Veggie“, also kann jede*r mal lunsen.

Input

Habt ihr Input für mich? Lasst es mich wissen. Die Kommentare sind geöffnet und eine Mail könnt ihr mir auch schreiben.

Disclaimer: Nutripunk.de ist werbefrei, unabhängig und geht keine Kooperationen ein.

Nutripunk.de ist kein Arzt und ersetzt keine ärztliche Beratung. Es gibt maximal Tipps aus eigener Erfahrung, die nicht allgemeingültig sind. Wenn du krank bist: Geh zum Arzt und such nicht im Netz nach Lösungen!

 

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Roytipoy

Tolle Liste. Danke!!! 🙂

Lieber anonym

Gefällt mir, dass du nicht nur dich (euch?) gut findest, sondern auch andere erwähnst. Einige davon kenne ich noch gar nicht. Bei Psiram musste ich etwas schmunzeln, die alte Veganhasser*innen sollten IMHO keine Erwähnung auf Pro-Veganen Seiten finden.

Nutripunk

Danke! 🙂

Ich bin der Meinung, dass auch Vegan-kritische Seiten ihre positiven Seiten haben. Ebenso Pro-Vegane Seiten haben sicher gute Informationen. Da muss man abwägen.